Aussenpolitik
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Seit Ihrer Gründung vor nur rund 300 Jahren herrscht in der USA die Räuberei nach Gut und Geld. Dafür lassen alle Hemmungen fallen obwohl sie immer vorgibt, ein frommes und friedliebendes Land zu sein. Insbrünstig singen sie die Nationalhymne bei jedem Anlass, aber sprechen anderen Länder jeden Patriotismus ab, oder bezeichnen ihn als Rassismus.
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Weniger als 24 Stunden nach der Ankunft Max Göldis in Zürich rollte ein SF-Dokfilm die Libyen-Affäre auf. Die überraschende Erkenntnis: Nicht Hans-Rudolf Merz, sondern Micheline Calmy-Rey habe in erster Linie versagt.
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Auf unserem Tisch ist aus dem Verlag Neue Solidarität, Wiesbaden, eine Broschüre gelandet: "Der nächste Schritt: Wiederaufbau der Realwirtschaft oder Finanz-Desaster?" Helga Zepp-LaRouche sieht in dem Kurs, den die Regierungschefs auf dem Londoner G20-Gipfel eingeschlagen haben, sollte dieser nicht bald in die entgegengesetzte Richtung herumgerissen werden, etwas noch viel bedrohlicheres als eine Weltfinanz- und Wirtschaftskrise: nämlich eine Welttragödie der menschlichen Zivilisation.
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Steve Cooley, der leitende Staatsanwalt in der Affäre Polanski, macht mit dem heissen Dossier Wahlkampf in eigener Sache. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf hilft ihm dabei. Ihre Kollegen jedoch wollen damit nichts zu tun haben.
Wenig Fingerspitzengefühl: Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf
Sie ist felsenfest davon überzeugt, dass sie richtig gehandelt hat, als sie im September 2009 der Verhaftung von Filmregisseur Roman Polanski zustimmte: Eveline Widmer-Schlumpf, Vorsteherin des Justiz- und Polizeidepartementes (EJPD) hat in der Affäre Polanski ein gewisses Mass an Fingerspitzengefühl vermissen lassen. Sie klammert sich an Paragraphen. Die Behörden hätten keinen Spielraum gehabt für politische Erwägungen im Auslieferungsfall Roman Polanski, erklärte sie in einem Interview mit der NZZ.
Weiterlesen: Die unfreiwillige Wahlhelferin des Polanski-Jägers
